Biografie - MD Gerhard Lagrange

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Biografie

Biografie
Gerhard Lagrange wurde in Bad Vöslau, Niederösterreich, geboren. Er begann mit 9 Jahren sein erstes Klavierstudium bei Prof. Kurt Cerné. Bereits mit 17 Jahren war er Organist in der Stadtpfarrkirche von Bad Vöslau und Komponist einer lateinischen Messe. Er studierte an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst (jetzt Musikuniversität) in Wien: Kapellmeister, Chorleitung und Komposition bei den Professoren Swarowsky, Schmid und Uhl; Wahlfach Posaune (Prof. Bauer).

Sein erstes Engagement trat er am Stadttheater in Baden als 1. Kapellmeister an. 1980 wurde ihm, in Würdigung seiner Verdienste, der Titel "Musikdirektor" verliehen. Von 1967 bis 1997 Gastdirigent des niederösterreichischen Tonkünstlerorchesters, seit 1981 des Wiener Hofburgorchesters, 2004 der Wiener Strauß-Capelle, 2006 des Wiener Residenzorchesters und 2009 des Wiener Concert-Vereins. 1992 leitete er die Wiener Sinfonietta im Rahmen des Wiener Musiksommers (Klangbogen) im Rathaus. Er absolvierte Gastdirigate an der Grazer Oper, am Wiener Raimundtheater und an der Wiener Volksoper.

Er ist Dirigent zahlreicher Konzerte im Wiener Musikverein, im Konzerthaus und in der Hofburg. Er übte Gastdirigententätigkeit im Ausland aus: Tourneen führten ihn nach Honkong, Taipeh, Singapur und Japan. Er leitete Neujahrskonzerte in den Niederlanden, Belgien und Ungarn. In den letzten Jahren dirigierte er oft die Philharmonie Bohuslav Martinu Zlin, das philharmonische Orchester Györ, das Sinfonieorchester Szeged, das philharmonische Orchester Lugansk, sowie das Johann Strauß- bzw. Franz Lehár-Orchester Budapest und vertieft somit seine künstlerisch–nachbarlichen Beziehungen zu den  nunmehrigen EU-Mitgliedsstaaten Tschechien und Ungarn. Von 1996 bis 2006 war Gerhard Lagrange musikalischer Leiter der Operettenbühne Wien und von 2007 bis 2014 der Operettenfestspiele Bad Hall.

Viele Tourneen führten ihn nach Deutschland, Luxemburg, Belgien, die Niederlande, Frankreich, Dänemark, Italien, die Schweiz und selbstverständlich auch durch Österreich.

Er ist Gründer und musikalischer Leiter des Arthur Krupp-Symphonieorchesters Berndorf und Initiator  der seit 1999 stattfindenden Berndorfer Neujahrskonzerte. In der Stadtpfarrkirche von Bad Vöslau gestaltete er von 1987 bis 2006 jährlich ein großes Chor-Orchesterkonzert mit dem Festivalchor und dem Künstlerorchester Wien (Messias, Schöpfung, Jahreszeiten, Mozart-Requiem). Er war Chorleiter im Chorverband für Wien und NÖ. und betreute von 1988 bis 2006 den Badener Männergesangverein. Ab 2008 Chorleiter des Kirchenchores "St. Christoph" in Baden. Im November 2001 führte ihn eine Gastdirigententätigkeit nach China, wo er mit den Symphonieorchestern von Bejing, Shenzen und Shanghai zusammenarbeitete. Gerhard Lagrange ist Komponist vieler Chor- und Orchesterwerke.

Er erhielt zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen, u.a. den Kulturpreis in der Sparte "Musik", sowie das große silberne Stadtwappen und die Kaiser Friedrich Medaille der Stadt Baden, den Ehrenring der Stadtgemeinde Bad Vöslau, die goldene Ehrennadel der Stadtgemeinde Berndorf, die Ehrenmedaille der Marktgemeinde Kottingbrunn, die goldene Chorleiternadel des Chorverbandes für Wien und NÖ., den Kulturpreis der Stadt München/Unterföhring mit dem Wiener Residenzorchester, das goldene Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich, den Stephansorden durch den Erzbischof von Wien und den goldenen Ehrenring der Pfarre St. Christoph, Baden.
Zudem erhielt er für seine 50-jährige Tätigkeit als Organist und Kirchenmusiker eine Urkunde vom Abt des Stiftes Melk.
 

   

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